Karl von Liechtenstein wurde 1608 in den erbländischen Fürstenstand
erhoben und damit der erste Fürst Liechtensteins. Fürst Johann Adam Andreas erwarb 1699
die Herrschaft Schellenberg und 1712 die Grafschaft Vaduz. 1719 vereinigte Kaiser Karl
VI. Vaduz und Schellenberg und erhob sie zum Reichsfürstentum Liechtenstein. Damit entstand das Fürstentum
Liechtenstein. Bis 1938 lebten die Fürsten von Liechtenstein
in Wien und Mähren. Sie hatten wichtige Funktionen in Militär und Diplomatie der Habsburger Monarchie
und verwalteten ihren umfangreichen Besitz in Niederösterreich, Böhmen, Schlesien und Mähren. Fürst
Franz Josef II. nahm 1938 als erster Fürst in Liechtenstein Wohnsitz. |