Fürstin Marie wurde als viertes von sieben Kindern des Grafen Ferdinand
Carl Kinsky von Wchinitz und Tettau und der Gräfin Henriette, geborene Gräfin von Ledebur-Wicheln, am
14. April 1940 in Prag als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau geboren. Die Familie wurde wie so viele
andere im Jahre 1945 aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben und floh nach Deutschland. In
Ering am Inn besuchte sie von 1946 bis 1949 die Volksschule. Anschliessend trat sie für acht Jahre in
das Internat der Lioba Schwestern im Kloster Wald in Württemberg ein und absolvierte das Realgymnasium. 1957
verbrachte Fürstin Marie einen ausgedehnten Aufenthalt in England zum Erlernen der englischen Sprache.
Während sechs Semestern besuchte sie die Akademie für Gebrauchsgraphik der Universität München und schloss
dieses Studium mit dem Diplom ab. Nach einem kurzen
Sprachaufenthalt in Paris arbeitete sie bis zur ihrer Verlobung im Jahre 1965 als Gebrauchsgraphikerin
in einer Druckerei in Dachau. Am 30. Juli 1967 vermählte
sie sich mit Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein. Sie haben vier Kinder: - Erbprinz Alois,
geb. 11. Juni 1968 - Prinz Maximilian, geb. 16. Mai 1969 - Prinz Constantin, geb. 15. März 1972 - Prinzessin
Tatjana, geb. 10. April 1973. Das Interesse der Fürstin
gilt in erster Linie den sozialen Institutionen des Landes. Fürstin
Marie ist Präsidentin des Liechtensteinischen Roten Kreuzes und Ehrenpräsidentin des Vereins für Heilpädagogische
Hilfe, dem sie von 1983 bis 2005 als Präsidentin vorstand. Des
Weiteren interessiert sich die Fürstin für Kunst und Kultur und beschäftigt sich auch mit Bildungs-
und Erziehungsfragen. |