Liechtenstein erstreckt sich über eine Fläche von 160 Quadratkilometern
und wird von fast 35'000 Menschen bewohnt (Ende 2004). Die Grenzen verlaufen im Süden und im Westen
gegen die Schweiz und im Osten und Norden gegen Österreich. Der Grenzumfang beträgt 76 Kilometer. Liechtenstein
liegt zwischen 47° 16‘ und 47° 03‘ nördlicher Breite und zwischen 9° 28‘ und 9° 38‘ östlicher Länge
von Greenwich. Der tiefste Punkt ist mit 430 m ü. M. das Ruggeller Riet und der höchste Berg des Landes
ist der Grauspitz mit 2'599 Metern.
Die Talebene im Rheintal umfasst die Hälfte des Landes. Sie ist
das eigentliche Landwirtschaftsgebiet Liechtensteins, da der Rest des Landes gebirgigen Charakter hat.
In der Rheinebene sind die verschiedensten Übergänge von Sand, Torf, sandigem Lehm und Tonböden zu finden.
Die Böden des rheintalseitigen Hangs bestehen aus Gehängeschutt, Moränenablagerungen und vereinzelt
aus Löss. Aus geologischer Sicht ist das Gebiet äusserst vielfältig.
Gebirgszüge, die das Land in süd-nördlicher Richtung durchziehen,
sind Ausläufer des Rätikons. Der Eschnerberg mit 730 Höhenmetern steht im Tal, während sich der gebirgige
Teil im Osten des Landes aus drei Hochtälern formiert. Diese Alpenwelt mit ihren gut ausgebauten Autostrassen
bis auf 1'600 Meter ist ein starker Anziehungspunkt für den Fremdenverkehr.
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 Die Hälfte der Fläche Liechtensteins
bilden die Talebenen des Rheintals
 Liechtensteins
Alpenwelt ist beliebtes Fremdenverkehrsziel
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