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Spezielle Tierwelt an Trockenstandorten 
Während in früheren Jahrhunderten die Feuchtgebiete den Talraum Liechtensteins prägten, breiteten sich an den unteren Hanglagen an sonnenexponierten Stellen Halbtrockenwiesen aus. Sie sind bis auf wenige Reste - etwa im Elltal oder auf Senne-Zepfel bei Balzers - verschwunden, da sie entweder intensiviert oder überbaut wurden. Viele der Arten, die in diesen Lebensräumen lebten, fanden am Rheindamm ein Refugium. Auf der Innenseite des Rheindamms (wasserseitig), zum Teil auch auf der Aussenseite, erstreckt sich von Balzers bis Ruggell ein Band eines Halbtrockenrasens, der eine reiche Tierwelt beherbergt. Zur Charakterart des Rheindamms ist das Schwarzkehlchen geworden, das vor rund 20 Jahren erstmals in der Region auftauchte. Unter den 45 am Rheindamm nachgewiesenen Tagfalterarten finden sich seltene und interessante Arten wie: Apollofalter, Kaisermantel, Kleiner Schillerfalter oder Kleiner Eisvogel.

Eine von 45 Tagfalterarten am Rheindamm: der Apollofalter
Eine von 45 Tagfalterarten am
Rheindamm: der Apollofalter

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