Rassismus ist ein Phänomen, das dem Konzept der universellen Menschenrechte und der darin verankerten Idee der menschlichen Würde, die jedem Menschen in gleicher Weise zukommen soll, grundsätzlich widerspricht. Fremdenfeindlichkeit und rassistische Verhaltensweisen sind überall auf der Welt zu beobachten und führen immer wieder zu Diskriminierungen und zu Gewalttätigkeiten.
Nach dem Ende des Kalten Kriegs sind neue politische und ökonomische Spannungsfelder entstanden, die einen Prozess der Identitätsbildung unter verschiedenen Gesellschaftsgruppen in Gang gesetzt und damit Abgrenzungstendenzen zwischen ethnischen Gruppen verstärkt haben. Diese Tendenz zur Abgrenzung führte zu ethnischen Diskriminierungen und auch in Europa zum Ausbruch von ethno-nationalen Konflikten mit weitreichenden Auswirkungen – auch auf Liechtenstein: Mehrere hundert Flüchtlinge fanden in Liechtenstein Schutz vor den kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Gebiet des früheren Jugoslawiens und vor deren Folgen.
In vielen Ländern herrscht eine allgemeine Angst vor dem Anderen und eine Tendenz, alles Fremde abzulehnen. Diese Grundhaltung kann durch unbedeutende Anlässe in Fremdenhass und Rassismus umschlagen und sich in zum Teil massiver Gewalt gegen Migrantinnen und Migranten, gegen eingesessene ethnische und religiöse Minderheiten und teilweise auch gegen Flüchtlinge äussern. Bewusstseinsbildung und wirksame Strategien gegen Rassismus sind daher zentral für die Verhütung von Gewalt und für die Vorbeugung von Konflikten – sowohl innerstaatlich als auch zwischen den Staaten.
In Liechtenstein setzte sich bis Ende Juni 2007 eine ämtergreifende Arbeitsgruppe gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit ein.
Weitere Informationen
- Über die Aktivitäten bei der UNO (PDF, 157.43 KB)

- Über die Aktivitäten beim Europarat (PDF, 120.26 KB)

- Die Antirassismus-Norm im liechtensteinischen Strafgesetzbuch (deutsch (PDF, 120.47 KB)
/ englisch (PDF, 120.43 KB) )
- Liechtensteinischer Länderbericht an die UNO (deutsch (PDF, 314.97 KB)
/ englisch )
- 2. + 3. Liechtensteinischer Länderbericht an die UNO (deutsch (PDF, 176.55 KB)
/ englisch (PDF, 159.28 KB) ) mit den NGO-Stellungnahmen: VIB (deutsch (PDF, 70.75 KB) / englisch (PDF, 72.00 KB) ) und NGO-Gruppe "Integration" (deutsch (PDF, 116.24 KB) / englisch (PDF, 42.68 KB) )
- Abschliessende Betrachtungen des Überwachungsausschusses CERD für Liechtenstein (deutsch (PDF, 66.58 KB)
/ englisch )
- Rede von Aussenminister Dr. Ernst Walch an der Weltkonferenz gegen Rassismus (deutsch (PDF, 35.32 KB)
/ englisch (PDF, 67.47 KB) )
- Zusammenfassung der Ergebnisse der Weltkonferenz gegen Rassismus (Lesehilfe) (deutsch (PDF, 176.62 KB)
)
- Bericht der ECRI über Liechtenstein von 2008 (deutsch (PDF, 521.76 KB)
/ englisch (PDF, 361.00 KB) )
- Bericht der ECRI über Liechtenstein von 2003 (deutsch (PDF, 239.13 KB)
/ englisch (PDF, 233.75 KB) )
- Bericht der ECRI über Liechtenstein von 1998 (deutsch (PDF, 98.17 KB)
/ englisch )
- Rahmenkonvention über nationale Minderheiten: 1. Stellungnahme von 2000 (englisch (PDF, 584.09 KB)
) und 2. Stellungnahme von 2004 (englisch (PDF, 624.36 KB) / deutsch (PDF, 47.40 KB) )
- Abschliessende Betrachtungen des Überwachungsausschusses CERD für Liechtenstein 2007 (deutsch (PDF, 58.14 KB)
/ english (PDF, 51.87 KB) )
Links zum Thema
- Das UNO-Übereinkommen gegen Rassismus (deutsch
/ englisch )
- Die Weltkonferenz gegen Rassismus (englisch
)
- Die Erklärung und das Aktionsprogramm von Durban (deutsch
/ englisch )
- Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung der Schweiz (deutsch
)
- Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) (englisch
)
Die Verantwortung für die Inhalte liegt beim Amt für Auswärtige Angelegenheiten, 9490 Vaduz, 
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