Liechtenstein hat im Rio-Prozess aktiv
mitgearbeitet und sowohl an der Konferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 (Erdgipfel)
als auch am Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 auf Ministerebene teilgenommen.
Anlässlich dieser Konferenzen hat sich Liechtenstein zusammen mit der ganzen Staatengemeinschaft verpflichtet,
das Konzept der nachhaltigen Entwicklung – das heisst eine
umfassende
Strategie, in welcher
wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte gleichermassen integriert werden - auf nationaler und
internationaler Ebene umzusetzen. Für die liechtensteinische Regierung ist Nachhaltigkeit ein zentraler
Leitbegriff ihrer Politik. In Vorbereitung auf den Weltgipfel
in Johannesburg hat Liechtenstein Bilanz über die nationale Umsetzung der Agenda 21 – das globale Aktionsprogramm
für nachhaltige Entwicklung - gezogen und einen entsprechenden Bericht an die UNO abgegeben (Country
Profile of Liechtenstein ). Der
Schutz der Umwelt und der natürlichen Lebensgrundlagen ist eine Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung.
Zur Lösung der globalen Umweltprobleme ist eine Weiterentwicklung und Umsetzung von internationalen
Strategien und Massnahmen erforderlich. Umweltbelastungen und umweltbedrohende Prozesse wie die weltweite
Klimaerwärmung machen vor der Landesgrenze nicht Halt. Ein Engagement zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen
ist deshalb im ureigenen Interesse Liechtensteins. Aus Gründen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
ist Liechtenstein daran interessiert, dass international geltende Umweltstandards und Haftungsregeln
vereinbart werden, welche gleiche Rahmenbedingungen für alle setzen. Gerade ein kleines Land wie Liechtenstein
kann zudem aus der internationalen Zusammenarbeit bedeutende Synergien gewinnen. Schwerpunkte
Liechtensteins in der Internationalen Umwelt-
und Nachhaltigkeitspolitik - Die nachhaltige
Entwicklung der Bergregionen (PDF, 131.52 KB)
, dabei insbesondere die Zusammenarbeit mit den
Alpenstaaten - Der
Schutz und die nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen, dabei insbesondere die
regionale und überregionale Zusammenarbeit zum Schutz und zur Überwachung des Rheins
- Der
Klimaschutz (PDF, 127.46 KB)
und die Umsetzung der Klimakonvention
Liechtenstein
schenkt dabei der regionalen Zusammenarbeit in allen diesen Fragen besonderes Augenmerk.
Liechtenstein ist sich aber auch seiner Verantwortung gegenüber benachteiligten Ländern bewusst und
leistet
sowohl finanzielle Unterstützung als auch Unterstützung durch die Entsendung von Experten, um eine ressourcenschonende
Entwicklung in diesen Ländern zu fördern (Internationale Humanitäre Zusammenarbeit
). Von
Liechtenstein ratifizierte und unterzeichnete internationale Umweltabkommen (PDF, 126.64 KB)  Die
Verantwortung für die Inhalte liegt beim Amt für Auswärtige Angelegenheiten, 9490 Vaduz,
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