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Eschen / Nendeln 

Eschen
http://www.eschen.li
( 450 m ü. M. )
Grösste Gemeinde des Unterlandes
ehemaliger Gerichts- und Versammlungsort
Pfrundbauten
Römischer Gutshof Nendeln
Kapelle Rofenberg, Papstbesuch Gedenkstätte
historischer Höhenweg Eschnerberg
Hallenbad, Tennishalle, Tennisplätze, Sportplatz Eschen-Mauren (Halfpipe)
diverse Sportanlagen

Allgemeine Informationen über Eschen
Die Gemeinde Eschen (450 m ü. M) besteht aus den Ortsteilen Eschen und Nendeln. Sie ist mit 10,333 km2 die grösste Gemeinde des Liechtensteiner Unterlandes. Historische Gebäude in Eschen sind das Pfrundhaus und die Kapelle Heilig-Kreuz auf Rofenberg (ehemaliger Richt- und Versammlungsplatz). In der Nähe befindet sich der Historische Wanderweg Eschnerberg (Feuersteinfunde aus zirka 5000 v. Chr.).
In Eschen liegen die prähistorischen Siedlungsplätze Malanser und Schneller (Jungsteinzeit). Eschen wird im karolingischen Reichsurbar um 850 erstmals als „Essane" (vermutlich von keltisch esca = am Wasser gelegen) urkundlich erwähnt. In Nendeln wurden die Grundmauern einer römischen Villa ausgegraben. In Eschen wie in Nendeln sind heute verschiedene Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. Es gibt auch ein Hallenbad sowie Sportanlagen.

Zur Kartenübersicht der Gemeinden

Historische Bauten und Stätten in Eschen

  • Kapelle Heilig-Kreuz in Rofenberg
    Die Kapelle wurde wahrscheinlich im frühen 16. Jahrhundert erbaut, im Altarstein ist allerdings die Zahl 1608 eingemeisselt. 1877 wurden die Kapelle und der Altar renoviert.
  • Pfarrkirche St. Martin
    Über das Baudatum und die Gestalt der ersten frühmittelalterlichen Kirche (vor 830) gibt es keine Angaben. Gemäss Eintragung in einem alten Jahrzeitenbuch wurde die Kirche 1438 erweitert und 1893 abgebrochen.
  • Die neue Kirche entstand 1894 nach den Plänen der Architekten Beytenmiller und Kleber in Stuttgart. Die neue Pfarrkirche stellt eine neugotische basilikale Anlage dar. Die Ausstattung stammt aus der Zeit des Neubaus von 1894.
  • Pfrundbauten
    Neben der Pfarrkirche steht ein aus dem Mittelalter, zwischen 1300 und 1400 stammendes Doppelhaus. Das so genannte „Pfrundhaus" bekam aufgrund der Renovation von 1974 bis 1976 wieder das Aussehen von 1860. Die Dreigeschossigkeit des geschichtsträchtigen Baus mit etlichen Zimmern wird von der Gemeinde und vielen Interessierten für Ausstellungen, Konzerte und Versammlungen genutzt. In den Pfrundbauten ist die lange Zugehörigkeit der Pfarrei Eschen zum Kloster Pfäfers SG dokumentiert.
  • Kapelle St. Sebastian und Rochus in Nendeln
    Die Kapelle in Nendeln wurde im Pestjahr 1639 erbaut und von Wolf und Maria Senti finanziert. 1941 wurde sie abgebrochen. Die Grundsteinlegung für die neue Kapelle war am 10. Juni 1935. Pläne und Ausmalung stammen von F. Brutschin aus Schwyz. Von der alten Ausstattung sind noch die Fragmente des Hochaltars von 1639 erhalten.

Eschen verfügt über rund 3'900 Einwohner und besteht aus den Ortsteilen Eschen und Nendeln
Eschen verfügt über rund 3'900
Einwohner und besteht aus den
Ortsteilen Eschen und Nendeln

Die neugotische Pfarrkirche St. Martin wurde im Jahr 1894 erbaut
Die neugotische PfarrkircheSt.
Martin wurde im Jahr 1894
erbaut

Die im Mittelalter erbauten und von 1974 bis 1976 renovierten Pfrundbauten werden heute für Konzerte, Ausstellungen und Versammlungen genutzt
Die im Mittelalter erbauten und
von 1974 bis 1976 renovierten
Pfrundbauten werden heute
für Konzerte, Ausstellungen
und Versammlungen genutzt

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