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 ( 472 m ü. M. ) Liechtenstein-Institut Kirche
Bendern Mariengrotte (einzige Gebetsstätte dieser Art
in Liechtenstein) Internationale Akademie für Philosophie Naturschutzgebiet
Gampriner Seelein historischer Höhenweg
Eschnerberg Modellflugplatz Reitanlage Bruckmähder
Allgemeine
Informationen über Gamprin / Bendern Die Gemeinde Gamprin, zu
der auch die alte Siedlung Bendern gehört, liegt auf den südlichsten Ausläufern des Eschnerbergs. Der
Name Gamprin ist römischen Ursprungs (Camporin um 1150) und von „campus Rheni" abzuleiten. Der
Kirchhügel von Bendern an der Südspitze des Eschnerbergs, schon in früherer Zeit besiedelt, wurde von
den Römern (15 v. Chr. bis ca. 500 n. Chr.) wegen seiner Lage als wichtiger Punkt zur Beherrschung des
Tals erkannt. Besondere Bedeutung erlangte Bendern
im Mittelalter in kirchlicher Hinsicht. Auf dem Kirchhügel in Bendern schworen am 16. März 1699 die
Männer aus dem Liechtensteiner Unterland erstmals dem Fürsten von Liechtenstein die Treue. Der früher
vorherrschenden Landwirtschaft folgte in rasanter Entwicklung die Industrialisierung. Im ehemaligen
Pfarrstall auf dem Benderer Hügel, der 1998 umfassend renoviert wurde, befindet sich heute das Liechtenstein-Institut.
An der Zufahrtsstrasse nach Oberbendern befindet sich die Marien-Lourdes-Grotte, sie ist die einzige
dieser Art in Liechtenstein. Zur Kartenübersicht der
Gemeinden  Historische Bauten und
Stätten in Gamprin / Bendern - Pfarrkirche St.
Maria
Die Gründung der ersten Kirche von Bendern geht wahrscheinlich in die Zeit der
Christianisierung des Landes (5. Jahrhundert) zurück. Die Kirche ist urkundlich erstmals 1045 in einem
Königsdiplom Heinrich III. erwähnt und gehörte samt Pfründen dem Frauenkloster Schänis. Der spätere
Besitzer Ritter Rüdiger von Kimpach übergab 1194 die Kirche dem Stift St. Luzi. Die Prämonstratenser
Patres betreuten diese Aussenstation bis 1816. Seither amten in Bendern Weltgeistliche. Die
heutige Benderer Muttergottes-Wallfahrtskirche stammt aus dem Jahr 1481. Sie wurde Ende des 18. Jahrhunderts
stark umgestaltet. In den Jahren 1999/2000 wurde eine Gesamtrenovation durchgeführt. - Alter
Pfarrstall
Das heutige „Liechtenstein-Institut" war ursprünglich ein Stall. Die
Herren von Bendern und später die Mönche von St. Luzi aus Chur, daher der Name Pfarrstall, stellten
dort ihre Pferde ein. Eine gewisse Zeit diente das Gebäude auch als Statthalterei. 1998 wurden umfassende
Renovationsarbeiten abgeschlossen. Das benachbarte Treppengiebelhaus wurde 1538/39 von
Mönchen aus St. Luzi als Kloster erbaut. Sie betreuten die Pfarrei bis 1816. Dann diente das Haus als
Wohnhaus des Pfarrers. 1977/78 wurde es renoviert und unter Denkmalschutz gestellt.
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 Der Alte Pfarrstall in
Bendern verfügt über
eine vielfältige Geschichte, heute beherbergt
er das Liechtenstein-Institut
 Die
Pfarrkirche St. Maria stammt aus dem Jahr 1481 und wurde in den Jahren
1999/2000 renoviert
 Auf
dem Schwurplatz huldigten am 16. März 1699 die Unterländer ihrem neuen
Herrn Fürst Johann Adam Andreas
von Liechtenstein
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