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( 433 m ü. M. ) Nördlichste Gemeinde Naturschutzgebiet
Ruggeller Riet Grenzübergang nach Österreich Sportanlagen, Tennisplätze
Allgemeine
Informationen über Ruggell Ruggell ist die nördlichste und tiefstgelegene
Gemeinde Liechtensteins und ist das einzige Dorf, das nicht an einem Hang, sondern frei in der Talebene
liegt. Der Name des Orts wird vom lateinischen „runcare" (= reuten, roden) hergeleitet.
1874 wurde Ruggell zur Pfarrei erhoben, vorher gehörte es zur Pfarrei Bendern. Auf dem Gebiet von Ruggell
wurden verschiedene prähistorische Funde und solche aus der Römerzeit gemacht. Das fruchtbare
Land war einst dem Riet und Rhein abgetrotzt worden. Die Landwirtschaft spielt neben der Beschäftigung
in Industrie- und Gewerbebetrieben immer noch eine grosse Rolle. Das Ruggeller Riet bietet Heimat für
viele Tiere und Pflanzen und steht unter Naturschutz. Früher wurde dort auch Torf („Tuarba") gestochen. Zur
Kartenübersicht der Gemeinden  Historische
Bauten und Stätten in Ruggell - Pfarrkirche St.
Fridolin
Ruggell war bis 1875 Teil der Pfarrei Bendern. Eine erste Kirche wird 1617
urkundlich erwähnt. Die Pläne für die heutige Kirche, die Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, stammen
vom Wiener Architekten Gustav von Neumann. Die Ausmalung erfolgte durch Florus Scheel aus Feldkirch. Es
ist eine neugotische einschiffige Kirche mit nach Osten gerichtetem Chor und Seitenturm. Bei der Renovation
1998/99 wurde die Sakristei vergrössert. Die alte Sakristei ist jetzt Taufkapelle. Darin befindet sich
der alte gotische Altar.
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 Die Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Pfarrkirche St. Fridolin: ein Zeugnis der 1874 erfolgten Gründung der Pfarrei Ruggell
 Das im 18. Jahrhundert erbaute Küefer-Martis-Huus dient heute als Museum und Kulturzentrum
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