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Schaan 

Schaan
http://www.schaan.li
( 450 m ü. M. )
Römische Ausgrabungen
Theater am Kirchplatz
Kapelle St. Peter, Duxkapelle, Jugendherberge Schaan-Vaduz
Freizeit- und Sportanlagen Hallenbad, Tennishalle, Tennisplätze

Allgemeine Informationen über Schaan
Schaan ist eine der ältesten Siedlungen des Landes. Sie entstand aus dem römischen Dorfkern St. Peter und dem alemannischen Dorfkern St. Laurentius. Urkundlich ist Schaan das erste Mal im Reichsurbar (um 850) erwähnt. Schaan als einwohnerstärkste Gemeinde ist heute das Industrie- und Geschäftszentrum des Landes. Mit dem Theater am Kirchplatz TaK besitzt Schaan eines der bedeutendsten Kulturzentren der Region. Mit den Sportanlagen am Rhein und auf Dux sowie mit dem Freizeitzentrum Resch bietet Schaan ein vielfältiges Angebot für Hobby, Sport und Erholung. Alljährlich zur Fasnachtszeit ist Schaan Hochburg des fasnächtlichen Geschehens.

Zur Kartenübersicht der Gemeinden

Historische Bauten und Stätten in Schaan

  • Neue Pfarrkirche Laurentius
    Die Pfarrkirche in Schaan wurde nach Plänen des Wiener Architekten Gustav Ritter von Neumann auf einem südlich gelegenen neuen Baugrund neu gebaut und am 5. Oktober 1893 eingeweiht. Es handelt sich um einen Natursteinbau im neugotischen Stil mit dreischiffiger Säulenhalle. Zwischen 1968 und 1978 wurde sie umfassend renoviert und umgebaut. Der Altarraum wurde von Georg Malin neu gestaltet.
    Die Kirchenfenster von 1978 wurden nach Entwürfen des Kunstmalers Martin Frommelt erstellt. Wertvolles Inventar, wie das Vortragekreuz aus der Zeit um 1400 oder die gotische Monstranz aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, befindet sich im Liechtensteinischen Landesmuseum beziehungsweise im Vorarlberger Landesmuseum Bregenz. Die Hauptorgel datiert aus dem Jahr 1978.
    Das Fürst Johannes-Denkmal an der Westfront der Kirche aus der Werkstatt von Gottfried Hilti, Schaan, wurde 1932 zur Erinnerung an den 1929 verstorbenen Landesfürsten geschaffen.
  • Alte Pfarrkirche Laurentius
    Erhalten ist heute nur noch der Turm, der frei im Westteil des Friedhofs steht. Er wird stilistisch in die Zeit um 1100 datiert. Über die Ursprünge der Kirche vielleicht in vorromanischer Zeit gibt es keine Informationen. Als Pfarrkirche wird sie erstmals in einem Ablassbrief von 1300 genannt. Am 30. April 1386 schenkte Graf Rudolf von Montfort, Herr zu Feldkirch, die Kirche dem Domkapitel zu Chur. Vermutlich im Jahr 1394 wurde ein neuer Chor geweiht. 1900 wurde das Schiff abgebrochen. Wenige Skulpturen aus der alten Pfarrkirche befinden sich heute im Liechtensteinischen Landesmuseum.
    1934 wurde auf dem Areal des erweiterten Friedhofs die St. Johannes-Kapelle (mit Glasgemälde „Auferstandener Christus" von August Wanner, St. Gallen) gebaut. Heute dient sie als Aufbahrungshalle. An der Südseite des Friedhofs befindet sich eine Brunnenanlage mit runden Reliefsteinen nach Entwürfen von Martin Frommelt aus dem Jahr 1965.
  • Kapelle St. Maria zum Trost
    Urkundliche Quellen über die Gründung der Kapelle fehlen. Der heutige Bau mit rechteckigem Schiff und dreiseitig geschlossenem Chor geht auf eine Verpflichtung der Bewohner von Schaan und Vaduz aus dem Jahr 1716 zurück, die alte Kapelle zu erhalten und deshalb vom Fundament auf neu zu erbauen.
    Die Kapelle wurde 1743 eingeweiht, 1789 mit einem Turm und 1829 mit einer Vorhalle ergänzt. Die Kapelle ist eine ländliche Vertreterin sakraler Baukunst. Es ist die einzige Kapelle des Landes, die noch eine weitgehend originale barocke Innenausstattung aus der Zeit der Erbauung zwischen 1716 und 1743 aufweist. Besonders erwähnenswert ist der barocke Marienaltar mit zwei Seitenaltären.
    Die Felder der Decke weisen Bandornamente im Régencestil auf. Die Brüstung der Empore zeigt Szenen aus dem Leben Mariens von Joseph Walser, Feldkirch, aus dem Jahr 1746. 1997/98 wurde die Kapelle umfassend saniert und restauriert, wobei auf die vorhandene historisch wertvolle Substanz Rücksicht genommen wurde. Die originale Fassung des barocken Hochaltars und der Altarfiguren wurde freigelegt. Die Originale der Votivtafeln aus dem 18. Jahrhundert befinden sich heute im Liechtensteinischen Landesmuseum.
  • Kirche St. Peter
    St. Peter, im unteren Teil der ansteigenden Obergass gelegen, kann als älteste Kirche Liechtensteins vermutet werden. In frühen Quellen wird sie auch als „capella" bezeichnet. Die nachgewiesenen Reste kirchlicher Fundamente innerhalb und über den Mauern eines spätrömischen Kastells dürften in ihren ältesten Teilen aus dem 5./6. Jahrhundert stammen. Ein in den Grundmauern erhalten gebliebenes rundes Becken, heute im Untergeschoss der Kirche sichtbar konserviert, deutet auf eine Nutzung als alte Taufkirche des Bistums Chur hin.
    Der heutige Baubestand der Kirche mit rechteckigem Schiff und dreiseitigem Chor geht auf einen spätgotischen Neubau zurück. Es wird vermutet, dass der Vorgängerbau durch einen Brand während des Schwabenkriegs 1499 schwer beschädigt wurde. Der neugotische Treppengiebel, der Glockenturm, Filialen und Fassadenmalereien aus der Zeit um 1850 sowie die malerische Innenausstattung vom Beginn des 20. Jahrhunderts wurden bei umfassenden Restaurierungen 1958/63 entfernt. Ein freistehender Glockenturm wurde neu gebaut.
    Bei den Restaurierungen von 1958/63 und 1995 wurden Fresken besonders aus dem 16. Jahrhundert in Chor und Schiff freigelegt. Von der alten Ausstattung sind nur Altarblätter des 17. Jahrhunderts erhalten. Die Kreuzwegstationen von Martin Jehly, um 1800, befinden sich heute im Liechtensteinischen Landesmuseum. Die über dem Altar schwebende Eisenplastik „Triumphierender Christus" stammt von Georg Malin, 1963.
  • Theater am Kirchplatz
  • Gamanderhaus, Planknerstrasse
    Beim Gamanderhaus an der Planknerstrasse handelt es sich um einen ehemals herrschaftlichen Gutshof zur Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Güter, die zum Schloss Vaduz gehörten. Das Gebäude-Ensemble besteht aus Wohnhaus, Innenhof und Ökologiegebäude und stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1721. Der Gamanderhof befindet sich in Privatbesitz.

Mit über 5'500 Personen ist Schaan die einwohnerstärkste Gemeinde Liechtensteins
Mit über 5'500 Personen ist
Schaan die einwohnerstärkste
Gemeinde Liechtensteins

Liechtenstein verfügt über eine erfolgreiche und diversifizierte Wirtschaft
Liechtenstein verfügt über eine
erfolgreiche und diversifizierte
Wirtschaft

Die Kapelle 'Maria zum Trost' auf Dux ist die einzige Kapelle Liechtensteins mit weitgehend originaler Barockausstattung
Die Kapelle 'Maria zum Trost'
auf Dux ist die einzige Kapelle
Liechtensteins mit weitgehend
originaler Barockausstattung

Schaan gilt weitum als Hochburg der regionalen Fasnacht
Schaan gilt weitum als Hochburg
der regionalen Fasnacht

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