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Triesen 

Triesen
http://www.triesen.li
( 512 m ü. M. )
Kapelle St. Mamerten, Marienkapelle
Kleines Naturschutzgebiet
Hallenbad
Tennishalle, Tennisplätze und Sportanlagen
Campingplatz

Allgemeine Informationen über Triesen
Das Dorf Triesen, erbaut auf einem alten Bergsturzkegel, wird 1155 erstmals urkundlich erwähnt. Triesen ist eine der ältesten geschlossenen Siedlungen des Landes und war von mehreren Adelsfamilien bewohnt. Die 1273 in der Person des Ritters Ulrich auftauchende Familie von Triesen, „De Trisuns", kann wohl als ältestes und bedeutendstes ortsansässiges Adelsgeschlecht betrachtet werden.
Ältester Teil von Triesen ist das Oberdorf, hier befinden sich Reste einer römischen Villa und hier ging auch die Römerstrasse durch. In diesem Dorfteil steht die älteste Kapelle des Landes, St. Mamertus. Triesen verfügt über eine gut ausgebaute und diversifizierte Wirtschaftsstruktur.

Zur Kartenübersicht der Gemeinden

Historische Bauten und Stätten in Triesen

  • Kapelle St. Mamerten
    Die Kapelle dürfte im 9. oder frühen 10. Jahrhundert entstanden sein. Der Turm kam vermutlich bei der Renovation um 1450 dazu. 1494 stiftete Freiherr Ludwig von Brandis die Kaplaneipfründe.
    Aus dieser Zeit stammt der spätgotische Flügelaltar, die Pieta aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts.
    Bei der Renovation 1967/68 wurden Fresken freigelegt.
  • Pfarrkirche St. Gallus
    Die alte Pfarrkirche St. Gallus aus dem Jahre 1455 stand am so genannten „Lehenbüchel"am Südwestfuss des Hügels von St. Mamerten.
    Dabei handelt es sich anscheinend nicht um einen Neubau, denn in der Ablassbulle aus dem Jahre 1485 wird von Wiederherstellungsarbeiten gesprochen. Die Kirche musste 1834 geschlossen und abgebrochen werden, da ihr Zustand sehr schlecht war und sie einzustürzen drohte.
    Die heutige Galluskirche wurde 1841 bis 1843 erstellt. Die Pläne stammen vom fürstlichen Architekten Wegmüller, Bauführer war Johann Anton Seger in Vaduz. Die Entwürfe für die Glasgemälde und die ganze Innenausmalung sowie die Altarbilder stammen von Johann Hugentobler aus Appenzell.
    Der Taufstein aus schwarzem Marmor mit Balusterfuss und verschiedene Skulpturen von Erasmus Kern aus Feldkirch wurden aus der alten Kirche übernommen. Die Pfarrkirche wurde 1943 innen unter der Leitung von Johann Hugentobler renoviert. Dabei hat man den Abschlussbogen zwischen Chor und Schiff erweitert. Anfangs der Neunzigerjahre wurde die Kirche erneut umfassend renoviert und auch umgestaltet.
  • Marienkapelle
    Die romanische Kapelle stammt aus dem Mittelalter. Sie war als Eigenkirche zusammen mit einem im Triesner Unterdorf 1208 urkundlich erwähnten Hof im Besitz des Klosters St. Luzi in Chur. Der bestehende Bau stammt aus dem Jahre 1654. Das Pestbild beim Hochalter erinnert an die Pestzeit im 17. Jahrhundert. 1964 wurde die Kapelle restauriert.

Triesen wurde 1155 erstmals urkundlich erwähnt und ist eine der ältesten geschlossenen Siedlungen Liechtensteins
Triesen wurde 1155 erstmals
urkundlich erwähnt und ist eine
der ältesten geschlossenen
Siedlungen Liechtensteins

Die heutige Pfarrkirche St. Gallus wurde 1841 bis 1843 erbaut und inzwischen mehrmals renoviert und umgestaltet
Die heutige Pfarrkirche St. Gallus
wurde 1841 bis 1843 erbaut und
inzwischen mehrmals renoviert
und umgestaltet

Die Kapelle St. Mamertus im Triesner Oberdorf wurde im 9. oder frühen 10. Jahrhundert erbaut und ist die älteste Kapelle Liechtensteins
Die Kapelle St. Mamertus im
Triesner Oberdorf wurde im
9. oder frühen 10. Jahrhundert
erbaut und ist die älteste
Kapelle Liechtensteins

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