Das Fürstentum Liechtenstein ist gemäss Verfassung „eine konstitutionelle
Erbmonarchie auf demokratischer und parlamentarischer Grundlage".
Der Landtag ist Vertretung und „Organ" des Volks und als solches
berufen, dessen Rechte und Interessen wahrzunehmen.
Der Liechtensteinische Landtag besteht aus 25 Abgeordneten und
ist im internationalen Vergleich ein kleines Parlament. Der Landtagspräsident und der Landtagsvizepräsident
werden jeweils in der Eröffnungssitzung für das laufende Jahr gewählt.
Der Landtag tritt während eines Jahres zu etwa acht bis zehn Landtagssitzungen
zusammen, die je nach Arbeitsanfall zwischen ein und drei Tage dauern. Die Sitzungen sind in der Regel
öffentlich und werden in voller Länge übertragen (Audioübertragung mit Standbild im Fernsehkanal des
Landes). Es gibt auch nicht-öffentliche Sitzungen, bei denen landtagsinterne Geschäfte oder Personalangelegenheiten
besprochen werden oder die Regierung vertraulich zu behandelnde Informationen weitergibt.
Gesetze und Finanzvorlagen müssen im öffentlichen Landtag behandelt
und beschlossen werden.
Die wichtigsten Funktionen des Landtags sind in Artikel 62 der
Verfassung zusammengefasst. Neben der Mitwirkung bei Gesetzen ist vor allem auch die Kontrolle der Regierung
sowie die Finanzhoheit des Landtags von besonderer Bedeutung.
Bei der Wahl vom 8. Februar 2009 errangen die Vaterländische Union
(VU) 13, die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) elf Sitze und die Freie Liste (FL) einen Sitz. Das
Wahlergebnis
ist unter www.landtag.li
abrufbar. Rechtsgrundlage: Art. 46 der Verfassung Art.
36 bis 63, LGBI. 1973 Nr. 50 Mandatsperiode 2009 bis 2013 Wahl: 8. Februar
2009 Landtagssekretariat: Josef Hilti, Landtagssekretär
Landtagspräsident:
Arthur Brunhart Landtagsvizepräsidentin: Dr. Renate Wohlwend Peter Hilti,
Fraktionssprecher VU Johannes Kaiser, Fraktionssprecher FBP
Schriftführer:
Thomas Vogt (VU) und Gerold Büchel (FBP) |
 Gruppenbild
der Landtagsabgeordneten (2009 - 2013)
 Gruppenbild
der Landtagsabgeordneten (2005 - 2009)
 Gruppenbild
der Landtagsabgeordneten (2001-2005)
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