25.04.2014

Liechtensteiner Regierung soll entlastet werden

Die Liechtensteiner Regierung hat den Startschuss für die zweite Phase der Verwaltungsreform gegeben. Die Reform soll die Exekutive von Geschäften entlasten, die keine politisch wichtigen Fragen betreffen.

Aktuell ist die Regierung in Vaduz in 124 Rechtsvorschriften als erste Instanz und in 139 Rechtsvorschriften als Rechtsmittelinstanz vorgesehen. Zur Entlastung sollen die erst- und die zweitinstanzlichen Zuständigkeiten reduziert werden, wie die Exekutive am Mittwoch mitteilte.

Ein weiteres Ziel ist der Abbau von Kommissionen. Zur Zeit bestehen im Fürstentum 33 erstinstanzliche Kommissionen und 32 beratende Kommissionen.

Die Verwaltungsreform hat zum Ziel, die Qualität und die Effizienz der Landesverwaltung zu verbessern, die Regelungsdichte zu senken und die Budgetdisziplin zu steigern. Dazu werden ähnliche Aufgaben zusammengefasst und organisatorische Einheiten mit einer bestimmten Mindestgrösse geschaffen. Bereits in die Wege geleitet ist die Reduktion der Amtsstellen von 41 auf 28.

Quelle: Schweizerische Depeschenagentur AG