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Triesenberg / Steg / Malbun 

Triesenberg
http://www.triesenberg.li
( 884-2'000 m ü. M. )
Attraktiver Ferienort
Walser Heimatmuseum
Weiler Gaflei (1'500 m ü. M.): Ausgangspunkt zum Drei Schwestern-Massiv, Aussichtsturm
Weiler Silum (1'500 m ü. M.): Erholungsort, Wanderwege
Weiler Steg (1'312 m ü. M.): Ferien- und Wandergebiet, Langlaufzentrum, Rodelbahn
Weiler Malbun (1'600 m ü. M.): Wintersportort, Langlauf-, Ski- und Snowboardschulen, Funpark (Snowboard)
attraktives Freizeitprogramm im Sommer

Allgemeine Informationen über Triesenberg
Triesenberg ist mit seinen 30 km2 Ausdehnung die grösste und zugleich auch höchstgelegene Gemeinde des Fürstentums. Von dort geniesst man eine phantastische Aussicht über das Rheintal. Das Dorf wurde zwischen 1280 und 1300 von Walliser Bergbauern besiedelt.
Die Bewohner sprechen heute noch einen vom Dialekt der Talbewohner stark abweichenden Walserdialekt. Erster Siedlungsort und religiöser Mittelpunkt der Walser in Triesenberg war das Gebiet Masescha, auf 1'250 m ü.M. gelegen.
Dort steht die Theodulskapelle (erste urkundliche Erwähnung 1465). Die Geschichte der Walser ist im Heimatmuseum dokumentiert. Wie in den Talgemeinden, so ist auch in Triesenberg die Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten markant zurückgegangen.
Neben Industrie und Gewerbebetrieben spielt wirtschaftlich der Sommer- und Wintertourismus eine bedeutende Rolle. Triesenberg und seine Weiler Gaflei, Silum, Steg und Malbun sind Ausgangspunkte für Wanderungen und Bergtouren. Im Steg gibt es ein Langlaufzentrum und eine Rodelbahn. Malbun auf 1'600 m.ü.M. ist ein Paradies für Ski- und Snowboardfahrer und lockt mit seinem vielseitigen Freizeitprogramm im Sommer und im Winter viele Gäste aus nah und fern an.

Zur Kartenübersicht der Gemeinden

Historische Bauten und Stätten in Triesenberg/Steg/Malbun

  • Friedenskapelle
    Diese Kapelle in Malbun wurde in den Jahren 1950/51 nach Entwürfen des Architekten und Malers Johannes Hugentobler aus Appenzell erbaut. Das Mosaik stammt von Josef Seger, Wien (1962).
  • Pfarrkirche St. Josef
    Triesenberg war bis 1768 den Pfarreien Schaan und Triesen zugehörig. Die erste Pfarrkirche konnte dank finanzieller Unterstützung durch Fürst Josef Wenzel von 1767 bis 1769 gebaut werden und wurde deshalb auch Wenzel-Kirche genannt. In den Jahren 1839 und 1877 wurde sie renoviert. 1938 musste die alte Kirche einer neuen weichen, die wie die erste einen augenfälligen Zwiebelturm erhielt. Die Pläne sind von Architekt Otto A. Linder aus Stuttgart, die Glasmalereien und der plastische Schmuck sind von Bildhauer Troyer aus Vaduz, das Wandbild in der Taufkapelle ist von Hofkaplan Ludwig Schnüriger. Der Taufstein aus rotem Marmor mit Balusterfuss (1768) wurde aus der alten Kirche übernommen.
  • Kapelle St. Maria auf Masescha
    Die Kapelle auf Masescha war der erste Kirchenbau der Walser von Triesenberg und wurde wohl bald nach deren Einwanderung (vor 1300) gegründet. Die früheste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1465 zurück. Die Kapelle wurde in den Jahren 1854, 1900 und 1950 restauriert.
  • Rathaus Triesenberg
    Das Gebäude neben der Kirche diente als Pfarrhaus und wurde 1767/68 zusammen mit dem ersten Gotteshaus von Triesenberg und mit finanzieller Unterstützung des Fürsten Josef Wenzel gebaut. Es wurde 1951 unter Denkmalschutz gestellt. 1968 wurde es zum Rathaus umgebaut.
  • Kapelle St. Wendelin und Martin am Steg
    Der Name „am Steg" bezieht sich auf die Brücke, die hier über die Samina führt. Auf der Heber-Karte von 1721 ist im Steg bereits ein Kirchlein eingezeichnet. Im Jahre 1817 wurde die Kapelle entweder erweitert oder neu gebaut. Die Mittel dazu gab Johannes Schlegel, Richter in Jonaboden, mit Beihilfe der Gemeinde. Der heutige Zustand geht auf  Pläne von Egon Rheinberger aus den Jahren 1906/1907 zurück. Aus dieser Zeit stammt auch der runde Glockenturm. Von der älteren Ausstattung sind nur noch zwei ländlich primitive und durch Übermalung entstellte Holzfiguren von St. Antonius von Padua und St. Rochus im Chor vorhanden, die aus der ersten Kapelle (vor 1817) stammen könnten.

Im Dorfzentrum von Triesenberg steht die Pfarrkirche St. Josef mit ihrem augenfälligen Zwiebelturm
Im Dorfzentrum von Triesenberg
steht die Pfarrkirche St. Josef mit
ihrem augenfälligen Zwiebelturm

Malbun ist Liechtensteins Sommer- und Wintersportort auf 1'600 m ü. M.
Malbun ist Liechtensteins
Sommer- und Wintersportort
auf 1'600 m ü. M.

Triesenberg bietet auch im Sommer viele Freizeitmöglichkeiten (im Bild: Steegersee)
Triesenberg bietet auch im
Sommer viele
Freizeitmöglichkeiten
(im Bild: Steegersee)

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